Jeff King spendet 50.000 $ fuer das Iditarod

Einer der erfolgreichsten Iditarod-Musher – Jeff King – hat mit einem 50.000 US Dollar Scheck, fuer die Preisgelder des Iditarod-Rennens 2010, fuer Aufsehen gesorgt. Kein Sponsor, kein reicher Wohltaeter und auch keine Online-Aktion unterstuetzt das finanziell in die Kriese geratene Iditarod-Race.
Der Praesident des Iditarod, Stan Hooley bestaetigte die Summe und meinte, es waere der hoechste Betrag der jemals von einem Teilnehmer gespendet wurde. Schon im Dezember gab die ID-Organisation
bekannt, dass einige Sponsoren ihre Vertraege nicht verlaengert haetten und man von der urspruenglich veranschlagten Summe von 3.7 Millionen US Dollar nach 500.000 nochmals 100.000 Dollar abziehen muesse.

Noch vor einigen Jahren betrug die Gesamt-Gewinnsumme fast 1.000.000 $. Nun koennen die Teilnehmer, die am 6.Maerz 2010 auf die Strecke von Anchorage nach Nome gehen, fast nur noch die Haelfte (525.000$) unter sich ausmachen. (Wenn nicht bis dahin neue Geldgeber gefunden werden).

Jeff King hingegen hofft, dass er mit seiner Aktion andere motivieren kann es ihm nachzumachen. Er
selbst sei kein reicher Mann, haette aber durch das Iditarod viel Geld verdient. Insgesamt hat der Denali-Musher 765.520 $ an Iditarod-Preisgeldern gewonnen, mehr als jeder andere Teilnehmer. Ausser seinen vier Siegen beim Iditarod, hat er achtmal das Kuskokwim300 und einmal den Yukon Quest
gewonnen.

50.000$ ist genau die Summe, die Jeff King 1993 fuer seinen ersten Iditarod-Sieg von Dick Mackey
in Scheckform ueberreicht bekommen hat.

Doch King ist nicht der erste Teilnehmer, der Rennen finanziell unterstuetzt hat. Mitch Seavey spendete nach seinem All Alaska Sweepstakes Sieg 10% seiner Gewinnsumme (100.000$) an die Seppala Heritage Grant Organisation und Hugh Neff bezahlte schon die Startgebuehr fuer andere Musher und spendete Geld fuer die Renovierung von Checkpoints beim Yukon Quest.

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Redakteur Iditarod-Race

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